Biomechanische Hufbearbeitung, was ist das eigentlich…

Meine Ausbildung, die ich im Dezember 2024 abgeschlossen habe, ist an der Biomechanik des Pferdes orientiert und stützt sich nicht auf ein bestimmtes „Dogma“, sondern ist methodenoffen und schaut sich das Pferd individuell an. Unter Zuhilfenahme der verschiedenen erlernten Techniken wird die biomechanisch und individuell bestmögliche Lösung am Pferdehuf versucht zu erreichen. Hierbei wird immer das gesamte Pferd gesehen mit all seinen Stärken, all seinen Schwächen und all seinen Aufgaben die es für sich und uns erledigen soll.
Zur Abrundung und für die Pferde die einen Hufschutz benötigen, bedingt durch unsere Nutzung oder Krankheit, oder einer Überempfindlichkeit gegenüber den Böden die wir unseren Pferden zumuten, biete ich auch einen geklebten Hufschutz an. Diese realisiere ich vorrangig mit den Produkten der Fa. Goodsmith und Duplo. Diese Hufschutzprodukte werden von mir jedoch ausschließlich geklebt und stellen die Ausnahme dar. Im Normalfall sollte jedes gesunde Pferd ohne Hufschutz laufen können. Trotzdem ist gut zu wissen, geht es mal nicht, gibt es auch hierfür eine Lösung. Seit April 2025 darf ich auch als Dozent am LTZ mein Wissen an andere Hufstudenten weitergeben.

Der „normale Ausschnitt“ am Huf und die Ausbalancierung des Hufes ist die Grundlage für alles. Selbstverständlich geht dem eine Analyse des Gangbildes und der Hufsituation voraus.

Verschweissen der Laschen eines Bekleb an einer Grundplatte

Oft ist es möglich den Bekleb ein weiteres mal zu verwenden. Dann werden nur die „Laschen“ erneuert, oder sogar im besten Fall nur neu geklebt.
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